Ein Haus. Eine Haltung.
48 Plätze. Drei Generationen Erfahrung. Ein Fokus: das beste Stück Fleisch, das die Region zu bieten hat — über offener Glut, ohne Umwege.
48 Plätze. Drei Generationen Erfahrung. Ein Fokus: das beste Stück Fleisch, das die Region zu bieten hat — über offener Glut, ohne Umwege.
2018 stand Marcus Vogel — damals noch Souschef in einem Sternerestaurant an der Bergstraße — vor der Frage, warum gutes Fleisch in Deutschland fast immer in dünnen Scheiben, gewürzt mit zu viel von allem, serviert wird. Sein Plan: ein Restaurant, das nichts anderes macht als ein Ding richtig — Steaks, kompromisslos.
Aus einem ehemaligen Weinlokal in der Heppenheimer Altstadt wurde innerhalb von acht Monaten ein Haus mit offenem Holzkohlegrill, eigenem Reifeschrank und einer Karte, die seitdem auf einer einzigen Doppelseite Platz findet. Heute kommen Gäste aus Frankfurt, Mannheim und Heidelberg — meist mit Reservierung vier Wochen im Voraus.
Hauptsaal · 48 Plätze
Marcus Vogel · Küchenchef
Wir arbeiten ausschließlich mit zwei Höfen aus der Region zusammen: dem Hof Reuter im Odenwald (Charolais) und Hof Bender bei Bensheim (Simmentaler). Beide Höfe halten ihre Tiere ganzjährig auf der Weide, schlachten selbst, und liefern uns ganze Primalcuts — niemals vorportioniert.
Im hauseigenen Reifeschrank reift jedes Stück mindestens 30 Tage am Knochen, unsere Tomahawks und Côte de Bœuf zwischen 45 und 60 Tagen. Die Luftfeuchtigkeit wird auf 75 % konstant gehalten, die Temperatur bei 2,5 °C. Salzziegel aus dem Himalaya regulieren die Umgebung.
Das ist kein Marketing. Das ist Lebensmittelhandwerk — und der Grund, warum unsere Steaks so schmecken, wie sie schmecken.
Ziehen Sie den Regler. Sehen Sie, was zwischen Tag 0 und Tag 60 mit einem Stück Rindfleisch passiert — und warum unser Standard 30 Tage ist.
Direkt nach der Schlachtung. Das Fleisch ist saftig, aber das Aroma ist noch flach. Bindegewebe komplett intakt, Textur fest.
Wir haben uns früh entschieden: keine Pfanne, kein Sous-Vide, kein Niedrigtemperaturofen. Jedes Stück Fleisch geht direkt über die offene Glut aus einer Mischung von Eichen- und Buchenholzkohle — erzeugt im hauseigenen Anzünder, der täglich zwei Stunden vor Service angefeuert wird.
Die Glut erreicht 800 Grad. Das Steak braucht 3 bis 4 Minuten pro Seite, dann eine ebenso lange Ruhezeit. Mehr nicht. Was viele Steakhäuser mit Butter, Kräuterzweigen und Knochenarrosieren machen — wir lassen es weg. Nicht aus Faulheit, sondern aus Respekt vor dem Produkt.
Marcus in der Küche, Jana am Pass, Tobi am Grill, Lena und Felix im Service, Sarah an der Bar. Wir sind ein kleines Team — und das soll auch so bleiben.
15 Jahre Sterneküche · seit 2018 in Heppenheim
Marcus hat seine Ausbildung im Le Bocaux in Strasbourg gemacht, gefolgt von Stationen in Frankfurt und München. Vor der Eröffnung des Bergstraße Steakhouse arbeitete er fünf Jahre als Souschef im Schwarzwaldstuben. Sein Weg zum Feuer war kein gerader — aber jetzt ist er da, wo er hin wollte: zwei Schritte vor der Glut, drei vor dem Gast.
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